Das war unsere Konferenz „DEMOKRATIE BRAUCHT …“
Wir blicken auf die vergangene große Konferenz zurück und zeigen hier die inspirierenden Momente.
Zehn Jahre, zehn Konferenzen, eine klare Botschaft: Demokratie braucht uns alle. Unter dieser Prämisse luden wir zu einer Jubiläumskonferenz ins Convention Center auf dem Messegelände Hannover ein – und der Zulauf war beeindruckend: Rund 900 Teilnehmende aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Politik folgten dem Ruf.
Eröffnung durch den Niedersächsischen Ministerpräsidenten Olaf Lies
Der Niedersächische Ministerpräsident Olaf Lies, Gastgeber und Spitzenvertreter des Bündnisses, eröffnete die Veranstaltung mit seiner Rede deutlichen Worten:
Die große Resonanz bei der heutigen Konferenz zeigt eindrucksvoll, wie stark sich die Menschen in Niedersachsen für ein demokratisches Miteinander engagieren – im Haupt- wie im Ehrenamt. Dieses Engagement ist das Fundament unseres Zusammenhalts.
Joachim Gauck: Verantwortung für die Freiheit
Den inhaltlichen Auftakt setzte Bundespräsident a. D. Joachim Gauck mit einer eindrücklichen Keynote. Er betonte die Bedeutung verfassungsmäßiger Grundwerte und die Verantwortung, die jede und jeder Einzelne für die Stärkung der Demokratie trägt. Sein Blick auf das Bündnis war ein Bekenntnis zur Kraft des Engagements:
NIEDERSACHSEN PACKT AN ist ein sichtbares Zeichen dafür, was ein Land stark macht: das Engagement von Bürgern, die handeln und Verantwortung übernehmen. Es zeigt: Wo Menschen einander die Hand reichen, wächst aus praktischer Hilfe jene Zuversicht, die ein Land nicht nur zusammenhält, sondern ihm Zukunft eröffnet.
Keynote Bundespräsident a.D. Joachim Gauck
In seiner Keynote betonte Bundespräsident a.D. Joachim Gauck die Bedeutung verfassungsmäßiger Grundwerte und die Verantwortung, die jede und jeder Einzelne für die Stärkung der Demokratie trägt. Er würdigte das Engagement aller Aktiven, die das demokratische Miteinander in Niedersachsen prägen. „Wo Menschen einander die Hand reichen, wächst aus praktischer Hilfe jene Zuversicht, die ein Land nicht nur zusammenhält, sondern ihm Zukunft eröffnet.“
Podiumsdiskussion: Wie erfolgreiche Integrationspolitik die Demokratie stärkt
Im Anschluss beleuchtete eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion das Verhältnis von Integration und Demokratie. Der Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Deniz Kurku, diskutierte gemeinsam mit Dr. Cornelia Schu (Sachverständigenrat für Integration und Migration), Landrat Marcel Riethig (Landkreis Göttingen) und Quartiersmanagerin Noura Labanieh aus Salzgitter-Lebenstedt.
Foren und Workshops: Theorie trifft Praxis
Der Nachmittag gehörte dem gemeinsamen Arbeiten. In drei Foren vertieften die Teilnehmenden die Konferenzthemen:
- Forum I – Begegnung: Wie soziale Stadtentwicklung und integratives Gemeinwesen demokratischen Zusammenhalt in Quartieren fördern können.
- Forum II – Jugendbeteiligung: Welche strukturellen Möglichkeiten es gibt, junge Menschen lokal in politische Prozesse einzubinden.
- Forum III – Zivilgesellschaft: Wie zivilgesellschaftliche Akteurinnen und Akteure wirksam mit staatlichen Institutionen kooperieren können.
Ergänzend boten drei praxisorientierte Workshops konkrete Werkzeuge: Referentinnen und Referenten aus dem Niedersächsischen Justizministerium, der Initiative HateAid und der Präventionsstelle Politisch Motivierte Kriminalität beim LKA Niedersachsen vermittelten Strategien zum Schutz vor Radikalisierung, digitalem Hass und Anfeindungen im Ehrenamt.
Marktplatz der Ideen: 60 Projekte, ein Ziel
Besonderes Highlight war der „Marktplatz der Ideen“: 60 Vereine, Verbände und Initiativen präsentierten ihre Projekte rund um Integration, Demokratie und zivilgesellschaftliches Engagement. Die lebendige Ausstellung bot nicht nur Einblicke in erfolgreiche Praxis vor Ort, sondern ermöglichte wertvolle Vernetzung zwischen den Akteuren.
Ausblick: Demokratiekonferenzen in ganz Niedersachsen
Die Jubiläumskonferenz ist kein Abschluss, sondern ein Auftakt. Im Laufe des Jahres wird NIEDERSACHSEN PACKT AN regionale Demokratiekonferenzen in allen Teilen Niedersachsens durchführen – um den Austausch zu stärken, Netzwerke zu fördern und Impulse für eine lebendige Engagementlandschaft in der Fläche zu setzen.
Denn eines hat diese Konferenz mehr als deutlich gemacht: Demokratie braucht Begegnung. Demokratie braucht Jugendbeteiligung. Demokratie braucht Zivilgesellschaft.
Demokratie braucht uns.