Skip to main content

Arbeit & Ausbildung

Aufgabe und Perspektive für jeden Menschen schaffen

Die Zuwanderung von geflüchteten Menschen nach Niedersachsen stellt vor dem Hintergrund des demographischen Wandels eine große Chance dar. Wir begreifen Integrationsarbeit daher als Zukunftsinvestition für die Gewinnung von Fachkräften und die duale Berufsausbildung. Ziel der Bündnisarbeit ist es, Menschen mit Migrationshintergrund auf ihrem Weg in existenzsichernde Erwerbstätigkeiten zu unterstützen und Maßnahmen zu ergreifen, die gesetzliche Förderinstrumente zielgerichtet ergänzen. Allen Beteiligten ist klar: Wir befinden uns dabei auf einem „Langstreckenlauf“. 

Meilensteine:

  • Sprach- und Integrationsklassen für neu eingereiste Schüler:innen unter 19 Jahren
  • Ausbildungsbegleitende und individuelle Sprachförderangebote durch berufsbildende Schulen (BBS), um jugendliche zugewanderte Menschen in Ausbildung und Beruf zu bringen (als Ergänzung der Angebote externer Partner:innen)
  • u. a. Förderung der Landesstelle „Berufsanerkennung“ sowie der IQ-Anerkennungs- u. Qualifizierungsberatungsstellen, damit landesweit eine fundierte Beratung zur Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen gewährleistet ist
  • Unternehmensnahe Unterstützungsangebote, wie das frühere „Integrationsprojekt Handwerkliche Ausbildung für Flüchtlinge und Asylbewerber (IHAFA, 2015 bis 2024) – heute: „Internationale Fachkräfte für das Handwerk (IFHa)“ (seit 2024 bis 2027)
  • Beratung und Begleitung neu Zugewanderter und ihrer Betriebe durch „Überbetriebliche Integrationsmoderatorinnen und -moderatoren“ (seit 2017 bis 2020)
  • und im Rahmen des erfolgreichen Programms „Start Guides“ (seit 2021), das die Beteiligten vor Ort bei der Integration in den Arbeitsmarkt unterstützt

Gute Beispiele aus der Praxis

Der „Gewerkepass“

Der Gewerkepass ist ein bundesweit einmaliges Pilotprojekt des Jobcenters Osnabrück und der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim. Hilfskräfte werden hier zu fachlich versierten Helfenden qualifiziert, um Fachkräfte im Handwerk bei ihrer Arbeit zu unterstützen und sie zu entlasten. 

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Youtube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Youtube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Der „Integrationsmoderator“

Gerrit Dolle unterstützt im Bezirk Braunschweig der Arbeiterwohlfahrt (AWO) zugewanderte Menschen bei der Suche nach Praktikumsplätzen, Ausbildungsstellen und Arbeitsplätzen. Hauptziel ist das Finden von passenden Betrieben, um die Menschen in Praktika zur Berufsorientierung zu vermitteln oder noch besser: in Ausbildung und Arbeit zu bringen.

Modellprojekt „1+2“

Der Verein „pro:connect e. V.“ möchte in Kooperation mit der IHK Oldenburg und der BBS Wechloy mit diesem Modellprojekt der teils hohen Quote von Ausbildungsabbrüchen unter Geflüchteten koordiniert entgegentreten. Die zweijährigen Ausbildungen werden dabei um ein Jahr mit intensivem Deutschunterricht verlängert und der Deutschunterricht und die Berufsausbildung werden von Beginn an miteinander verzahnt.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Youtube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen