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Gemeinsame niedersächsische Handlungsempfehlungen zur Arbeitsmarktintegration von geflüchteten Menschen

Eine Arbeitsgruppe aus Vertreter:innen der Bündnispartner, Institutionen und Ressortvertreter:innen befasste sich mit bestehenden Hürden beim Berufseinstieg Geflüchteter und erarbeitete Lösungsansätze.

Am Dienstag, den 7. Mai 2024, haben sich die Spitzenrepräsentantinnen und -repräsentanten des Bündnisses „Niedersachsen packt an“ zusammengesetzt und sich über die „Gemeinsamen Handlungsempfehlungen für eine verbesserte Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten“ und den weiteren Umgang aller Bündnispartnerinnen und -partner damit ausgetauscht.

Gemeinsam haben es sich führende Verbände und Institutionen aus Niedersachsen zum Auftrag gemacht, bestehende Hürden am Arbeitsmarkt abzubauen. Das Thema dieses Spitzentreffens war die engere Verzahnung von Sprachangeboten mit beruflicher Theorie und Praxis, etwa durch das Ermöglichen von Arbeitserprobungen und Praktika, der Aufbau von „Kümmererstrukturen“, die hohe Bedeutung des Engagements der Beteiligten und die aktive Rolle der Zivilgesellschaft – vor allem auch von Betrieben, da in allen Bereichen Arbeitskräftebedarf besteht. Neben der betrieblichen spielt die außerbetriebliche, soziale Begleitung eine zentrale Rolle.

Die nun vorliegenden Handlungsempfehlungen sind das Ergebnis eines intensiven Erörterungsprozesses, wie der Eintritt in die Arbeitswelt beschleunigt und für Geflüchtete, Betriebe und Arbeitgebende vereinfacht werden kann.

Ziel ist die schnellere und qualitativ verbesserte Integration in den Arbeitsmarkt von Menschen mit Fluchtkontext und Ukrainer*innen, die bereits in Niedersachsen leben. Das Papier enthält Empfeh­lungen, Maßnahmen und Ziele, ergänzt durch Best Practice aus Niedersachsen.

Besonders hervorzuhebende Punkte aus der Handlungsempfehlung sind die folgenden:

  • Gespräche politischer Stakeholder aus Niedersachsen mit dem BAMF
  • Verbesserung der Sprach- und Integrationskurs-Versorgung im ländlichen Raum
  • Mehr Azubi-Sprachkurse, Verbreitung der neuen Job-BSK (Berufssprachkurse)
  • Training on the job und Brückenmaßnahmen, wie z.B. Praktik/Hospitationen
  • Das gemeinsame Ziel, unbesetzte Stellen verstärkt Geflüchteten anzubieten
  • Jobmessen des Bündnisses, gezielt für migrantische Frauen
  • Veranstaltungen zum Thema Patenschaft und Mentoring

Wenn Sie mehr hierzu erfahren möchten, finden Sie im Folgenden die vollständige Broschüre:

 Handlungsempfehlungen

Malereibetriebe temps GmbH
Im firmeneigenen Schulungs- und Ausbildungszentrum der Malereibetriebe Temps in Neustadt können Interessierte und Auszubildende Facetten des Handwerks kennenlernen und sich ausprobieren.
Malereibetriebe temps GmbH
Im firmeneigenen Schulungs- und Ausbildungszentrum der Malereibetriebe Temps in Neustadt können Interessierte und Auszubildende Facetten des Handwerks kennenlernen und sich ausprobieren.
Malereibetriebe temps GmbH
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Nds. Staatskanzlei
Die Arbeitsgruppe aus Vertreter:innen der Bündnispartner, Institutionen und Ressortvertreter:innen befasst sich mit bestehenden Hürden beim Berufseinstieg für Geflüchtete und möglichen Lösungen.
Nds. Staatskanzlei
Die Arbeitsgruppe aus Vertreter:innen der Bündnispartner, Institutionen und Ressortvertreter:innen befasst sich mit bestehenden Hürden beim Berufseinstieg für Geflüchtete und möglichen Lösungen.
Nds. Staatskanzlei
Die Arbeitsgruppe aus Vertreter:innen der Bündnispartner, Institutionen und Ressortvertreter:innen befasst sich mit bestehenden Hürden beim Berufseinstieg für Geflüchtete und möglichen Lösungen.