Skip to main content

START: Selbstbestimmte Teilhabe auf dem Arbeitsmarkt

In der Stadt und der Region Hannover hilft das Projekt „START: Selbstbestimmte Teilhabe auf dem Arbeitsmarkt“ geflüchteten Frauen auf dem Weg zu einem Job.

Arbeitsplätze bereichern
Frauen mit einer Flucht- oder Einwanderungsgeschichte haben dem Arbeitsmarkt viel zu bieten. Ihre Vielfalt an Erfahrungen und Fähigkeiten sowie ihr kultureller Reichtum stellen im Grunde für jeden Arbeitsplatz eine Bereicherung dar. Dennoch haben sie oft Schwierigkeiten, den Weg in den deutschen Arbeitsmarkt zu finden. An diesem Punkt setzt das Projekt „START: Selbstbestimmte Teilhabe auf dem Arbeitsmarkt“ in Hannover an.

Gesehen, begleitet, befähigt
„Wir sind überzeugt, dass Frauen ihre beruflichen Ziele erreichen, wenn sie gesehen, begleitet und befähigt werden.“ Das ist das Credo der Organisatorinnen von START. Und dieser Dreiklang aus Wahrnehmung, Begleitung und Befähigung bildet auch den Rahmen für die Angebote der Initiative. Dazu gehören zum einen Gruppenkurse zur Kompetenzförderung, zum anderen eine individuelle Begleitung für die Teilnehmerinnen. Beide Förderformen zielen darauf ab, ein sicheres Umfeld voller Vertrauen, Inklusion und gegenseitigem Austausch zu schaffen. Denn nur so, sind die Organisatorinnen überzeugt, gelingt eine nachhaltige Stärkung geflüchteter Frauen.

Orientierungskurse und vieles mehr

START bietet berufliche Orientierungskurse wie Bewerbungstrainings, Unterstützung bei der Anerkennung ausländischer Qualifikationen, Sprachkurse und eine aktive Förderung von Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt. Daneben gibt es Sprachcafés, Computerkurse, Peer-Mentorings, Empowerment-Programme und vielfältige Vernetzungsmöglichkeiten. Sämtliche Fördermöglichkeiten sind für die Teilnehmerinnen kostenlos und werden von Angeboten zur Kinderbetreuung begleitet, denn oft ist auch die fehlende Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein entscheidendes Hindernis.

 

Über 750 Teilnehmerinnen

Das Projekt startete im Januar 2023. Bis Ende 2025 haben über 750 Frauen an den Angeboten teilgenommen. Fast jede Zehnte von ihnen hat anschließend eine schulische oder berufliche Ausbildung absolviert und alle haben letztlich von START profitiert. Das Projekt wird von mehreren Institutionen getragen, darunter das International Rescue Committee (IRC), die Föderation Türkischer Elternvereine in Niedersachsen e. V. (FöTEV-Nds) und der Ukrainische Verein in Niedersachsen e. V. (UVN e. V.). Gefördert wird START im Rahmen des Programms „MY TURN – Frauen mit Migrationserfahrungen starten durch“, durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+).