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Regionalkonferenz Northeim: Demokratie erleben, Vielfalt gestalten

Akteure aus Northeim kamen zusammen – für Demokratie, Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Am 3. Juni 2026 fand im Kinder- und Jugendkulturzentrum „Alte Brauerei“ in Northeim die erste Regionalkonferenz der Reihe „Demokratie vor Ort“ statt – mit Workshops, Ausstellungen, Musik und Theater für alle Interessierten aus der Region.

Mit Workshops, Ausstellungen, Musik und Figurentheater hat die erste Regionalkonferenz „Demokratie vor Ort“ am 3. Juni 2026 in Northeim ein deutliches Zeichen für demokratische Werte und gesellschaftlichen Zusammenhalt gesetzt. Zahlreiche Akteurinnen und Akteure aus Stadt und Landkreis Northeim kamen im Kinder- und Jugendkulturzentrum „Alte Brauerei“ zusammen, um sich über Integration, Vielfalt und Beteiligung auszutauschen.

Hintergrund: Eine neue Veranstaltungsreihe nimmt Fahrt auf

Die Regionalkonferenz in Northeim ist der Auftakt einer neuen Veranstaltungsreihe des Bündnisses NIEDERSACHSEN PACKT AN. Das überparteiliche Aktionsbündnis, das 2015 zur Unterstützung geflüchteter Menschen gegründet wurde, hat sich zu seinem 10-jährigen Jubiläum zu einem breiten Bündnis für Integration, Demokratie und Vielfalt weiterentwickelt. Mit der Reihe „Demokratie vor Ort“ soll Vernetzung und Austausch in den Regionen Niedersachsens gestärkt werden. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Amt für regionale Landesentwicklung Braunschweig gemeinsam mit Stadt und Landkreis Northeim.

Programm: Von Betzavta bis Figurentheater

Das vielfältige Programm bot den Besucherinnen und Besuchern konkrete Zugänge zu demokratischen Themen:

  • Im Betzavta-Schnupperkurs lernten Teilnehmende eine Methode für demokratische Aushandlungsprozesse kennen.
  • „Das Theater der Nacht“ zeigte mit seinem Figurentheaterstück „Demokra-Tee-Party“ kreative Zugänge zu Konfliktlösung und demokratischen Strategien.
  • Das Projekt Lernbaustellen des Vereins Werk-statt-schule e. V. machte erfahrbar, wie Bürgerinnen und Bürger gemeinsam Ideen für leerstehende Orte entwickeln – etwa das Kassebeersche Haus in Northeim.
  • Das Planspiel „Participa City“ des ifak Institut Göttingen beleuchtete Rassismus und strukturelle Diskriminierung.
  • Die Wanderausstellung „gerufen – gekommen – geblieben: Gastarbeiterbiografien aus Northeim“ des Köprü Integrationsvereins e. V. gab persönlichen Lebensgeschichten einen Raum.
  • Das Mobile Demokratiezentrum des Landkreises Northeim präsentierte seine Angebote zur politischen Bildung vor Ort.
  • Musikalisch bereicherte der Chor des Ukrainischen Hauses Northeim e. V. die Veranstaltung mit mehreren Auftritten.

Stimmen zur Veranstaltung

Die Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung, Dr. Ulrike Witt, eröffnete die Konferenz und betonte, dass Demokratie vor Ort erlebbar werde, wenn Menschen aktiv werden und verschiedene Perspektiven einbeziehen. Northeims Bürgermeister Simon Hartmann hob hervor, dass Begegnung und Austausch entscheidend seien, um lebendige und inklusive Gemeinschaften zu gestalten. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Landspräventionsrat Niedersachsen und dem Landes-Demokratiezentrum Niedersachsen statt.

Einordnung und Ausblick

Die Konferenz in Northeim zeigt, wie zivilgesellschaftliche Akteurinnen und Akteure, Kommunen und Bündnispartner gemeinsam demokratisches Engagement sichtbar machen können. Die Reihe „Demokratie vor Ort“ soll in weiteren Regionen Niedersachsens fortgesetzt werden. Weitere Informationen über das Bündnis und kommende Veranstaltungen finden sich auf niedersachsen-packt-an.de.

Die Regionalkonferenz in Northeim macht deutlich: Demokratie lebt vom Mitmachen – und von Räumen, in denen das möglich ist.