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Potenzial trifft Perspektive: Triple I –
Ingenieure integrieren Ingenieure

In Hannover und ganz Niedersachsen unterstützt das Projekt „Triple I: Ingenieure integrieren Ingenieure" der Ingenieurkammer Niedersachsen internationale Ingenieur:innen und Architekt:innen beim Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt…

Ihnen fehlt nicht das Können, sondern der Anschluss: Ingenieur:innen und Architekt:innen, die ihren Abschluss im Ausland gemacht haben, bringen Fachwissen mit, das in Niedersachsen dringend gebraucht wird – und stehen beim Berufseinstieg trotzdem oft vor verschlossenen Türen. Das Projekt „Triple I: Ingenieure integrieren Ingenieure“ der Ingenieurkammer Niedersachsen will das ändern.

Über das Projekt
Mit Sitz in Hannover und online in ganz Niedersachsen begleitet das IQ Projekt internationale Fachkräfte auf ihrem Weg in den deutschen Arbeitsmarkt. Der Ansatz ist dreifach: fachliche Qualifizierungen bringen die Teilnehmenden auf den Stand der hier geltenden Regelwerke, überfachliche Trainings stärken das Auftreten, individuelle Beratung sorgt für den passenden Anschluss. So werden vorhandene Potenziale sichtbar – und gleichzeitig finden Unternehmen, Organisationen und Kommunen in der Region genau die Fachkräfte, die sie suchen.

Ein besonderes Herzstück ist der achtwöchige Workshop „Eigenprofil stärken – Unternehmen begeistern“. In Impulsvorträgen und in der Arbeit mit einer festen Peer-Group machen sich die Teilnehmenden ihre eigenen beruflichen Erfolge bewusst, entdecken ihre Stärken und üben, selbstbewusst auf Unternehmen zuzugehen.

Wer ist beteiligt?
Hinter Triple I steht das gesamte IQ Netzwerk in Niedersachsen, gemeinsam mit den Mitgliedern der Ingenieurkammer. Dazu kommt ein wachsendes Netzwerk aus Unternehmen, Beratungsstellen und weiteren Partnern, mit denen das Projektteam eng zusammenarbeitet – eine Verzahnung, von der am Ende alle Seiten profitieren.

Warum ist das Projekt wichtig für Integration in Niedersachsen?
Gute Qualifikationen nützen wenig, wenn sie niemand sieht. Genau hier liegt eine der größten Hürden der Arbeitsmarktintegration: Fachkräfte mit im Ausland erworbenen Abschlüssen scheitern beim Einstieg selten an ihrem Können, sondern an unbekannten fachlichen Standards und formalen Voraussetzungen. Indem Triple I diese Lücke schließt, ermöglicht es berufliche Teilhabe – und damit echtes Ankommen. Wer im Job Fuß fasst, findet auch gesellschaftlich Anschluss. Das stärkt das Vertrauen in Institutionen und demokratische Prozesse, im Unternehmen wie im lokalen Umfeld.

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Ingenieur:innen und Architekt:innen hat Triple I seit dem Start 2023 begleitet – mehr als die Hälfte von ihnen arbeitet heute wieder im eigenen Beruf, bei Unternehmen, Organisationen und Kommunen in Niedersachsen.