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Wohnen & Leben

ein Zuhause als Grundlage für den Integrationserfolg

Die eigenen vier Wände – sie bedeuten Schutz und Heimat und bilden zusammen mit einem guten Wohnumfeld die Grundlage für eine erfolgreiche Integration. Hier benötigen Geflüchtete unsere Unterstützung. Dazu gehört die Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum in einem sozialen Umfeld, das durch nachbarschaftlichen Zusammenhalt, ein bewusstes und aktives Gemeinwesen und eine funktionierende Infrastruktur geprägt ist.

Meilensteine:

  • Finanzielle Förderung des „Abbaus von Vorurteilen durch Kontaktmaßnahmen im Rahmen von Gemeinwesenarbeit“ durch den Landespräventionsrat Niedersachsen und die Landesarbeitsgemeinschaft Soziale Brennpunkte e. V.
  • Verbesserung der Wohnraumförderbestimmungen für Geflüchtete und Asylsuchende mit guter Bleibeperspektive
  • Programm „Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten“, das Städte, Gemeinden und Quartiere unterstützt, die aufgrund ihrer sozialen Zusammensetzung und wirtschaftlichen Situation erheblich benachteiligt sind
  • Modellförderung „Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement“ für innovative Projekte zur Stärkung der Integration und der Teilhabe (z. B. durch Vorbeugung von Konflikten aufgrund kultureller Unterschiede oder Verhinderung von Unterversorgung an sozialer Infrastruktur) mit einem breiten Spektrum an unterschiedlichen Ansätzen für passgenaue Lösungen vor Ort
  • Aufnahme in das Niedersächsische Wohnraumförder- und Quartiersgesetz als Landesförderung „Gute Nachbarschaft“ zur Erarbeitung von Handlungsschwerpunkten und Lösungswegen, um gute Nachbarschaft in Niedersachsen zu schaffen, zu erhalten und zu stärken
  • Förderung von professionellen Quartiersmanager:innen sowie Einrichtung von Räumen für die soziale Begegnung, Beratung und Unterstützung

Gute Beispiele aus der Praxis

Willkommenskultur in Meppen

„MEPPEN MAG DICH!“: Welches Kompliment könnte schöner für Menschen sein, die ihre Heimat verlassen mussten und bei uns neu Fuß fassen möchten? Das Gelingen der Integration von Zugewanderten ist auch eine Frage der Kultur und der Haltung einer Gesellschaft. Die Stadt Meppen lebt Willkommenskultur – von der Rathausspitze bis zu den Bürger:innen.

Migrationsbeirat Osnabrück: „DEMOKRATIE. MACHT. INTEGRATION.“

Dieses bundesweit einmalige und modellhafte Mentoring-Projekt bietet Menschen mit Zuwanderungsgeschichte die Chance, in die Kommunalpolitik hinein zu schnuppern und ihren Interessen eine Stimme zu verleihen. Insgesamt gab es 60 Teilnehmende – fast die Hälfte davon Frauen – die u.a. bei Sitzungen oder Online-Fraktionsveranstaltungen dabei waren.

Gemeinsam leben auf dem Dorf

In Asendorf werden echte Begegnungen gesucht, Freundschaften geknüpft und gepflegt, bei denen weder Herkunft noch Sprache, sondern allein persönliche Zuwendung und der Wunsch nach einem vielfältigen Dorfleben Motive sind. So gibt es neben vielen kleineren und größeren gemeinsamen Aktivitäten auch Dauereinrichtungen wie etwa den Runden Tisch, das Begegnungscafé und die internationalen Kochveranstaltungen der Landfrauen.