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Fortbildungsreihe „Antisemitismus und Rassismus – Lernen, Verstehen, Handeln“ in Hannover

Ab 17. September 2026: dreiteilige Fortbildungsreihe zu Antisemitismus und Rassismus in Hannover – kostenfrei, Anmeldung bis 30.08.2026.

Drei Module, ein Ziel: Rassismus und Antisemitismus gemeinsam verstehen und pädagogisch handlungssicher werden. Vom 17. September bis 30. Oktober 2026 in Hannover – kostenfrei, maximal 14 Teilnehmer*innen.

Der Umgang mit Antisemitismus und Rassismus stellt in der politischen Bildungsarbeit sowie in der pädagogischen Arbeit häufig eine Herausforderung dar. Viele pädagogische Fachkräfte in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit sehen sich zudem zunehmend mit rassistischen und/oder antisemitischen Aussagen konfrontiert, ohne genau zu wissen, wie sie angemessen darauf reagieren können. Eine dreiteilige Fortbildungsreihe widmet sich daher der Frage, wie Antisemitismus und Rassismus gut gemeinsam besprochen werden können – auch mit Blick auf den 7. Oktober 2023 und den darauffolgenden Gaza-Krieg als weiterhin brennendes und emotional aufgeladenes Thema.

  • Zeitraum: 17.09.2026 bis 30.10.2026, jeweils 10 bis 17 Uhr
  • Module: 17./18.09.2026, 08./09.10.2026 sowie 29./30.10.2026
  • Ort: Hannover, mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar (genauer Ort wird nach erfolgreicher Anmeldung bekannt gegeben)
  • Kosten: kostenfrei, inklusive veganem/vegetarischem Mittagessen
  • Teilnehmer*innenzahl: maximal 14 Personen
  • Anmeldefrist: 30.08.2026
  • Kontakt bei inhaltlichen Fragen: vielgestaltig@vnb.de
  • Kontakt bei Fragen zur Anmeldung: ivonne.hartleib@vnb.de

Die drei Module im Überblick

  • Modul 1 (17./18.09.2026): Zum Spannungsverhältnis von Rassismus und Antisemitismus – Einstieg ins Thema, Kennenlernen der Diskriminierungsformen in Geschichte und Gegenwart, intersektionale Perspektive und Selbstreflexion zur eigenen Positionierung. Referent*innen: KOAS – Kompetenzzentrum antisemitismuskritische Bildung und Forschung (angefragt).
  • Modul 2 (08./09.10.2026): Perspektiven für eine rassismus- und antisemitismuskritische Bildungsarbeit – Methoden und Praxiserfahrungen, Umgang mit Spannungen in Gruppen, Einüben von Ambiguitätstoleranz und Erforschung eigener Triggerpunkte. Referentin: Vanessa Thiel.
  • Modul 3 (29./30.10.2026): Antisemitismus- und rassismuskritische Bildung im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt – (Be-)Deutungen und Folgen des 7. Oktober 2023, Geschichte und Akteure des Konflikts, Rezeptionsweisen in Deutschland sowie Umgang mit entsprechenden Aussagen im Lernraum. Referent: Arnon Hampe.

Zielgruppe und Zugangsvoraussetzungen

Die Fortbildungsreihe richtet sich an pädagogische Fachkräfte in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit. Vorausgesetzt werden Interesse und Bereitschaft zur selbstreflexiven Auseinandersetzung sowie zur intensiven Zusammenarbeit in der Gruppe. Für den Erwerb eines Zertifikats ist die aktive Teilnahme an mindestens 80% der Schulungszeit sowie an der Auftaktveranstaltung erforderlich.

Rahmenbedingungen

Die Module können nur als Reihe und nicht einzeln gebucht werden. Unverträglichkeiten und Allergien können bei der Anmeldung angegeben werden. Übernachtungen sind nicht im Angebot enthalten, auf Wunsch werden jedoch Empfehlungen für Hotels und Unterkünfte in der Umgebung gegeben.

Die Anmeldefrist endet am 30.08.2026.

> Weitere Informationen auf der Veranstaltungsseite